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UMTS Flatrates
UMTS ohne Vertrag
UMTS Tarife
UMTS Karten
UMTS USB Sticks
Beyond 3G
siehe: LTE - Long Term Evolution
DVB-H / DVB-T
Bei DVB-H, Digital Video Broadcasting - Handhelds, handelt es sich um einen speziellen für Mobilgeräte entwickelten, kostenpflichtigen, Dienst, zur Ausstrahlung von digitalem Fernsehen. Sprich TV auf Handy, PDA oder Smartphone, die diese Technik unterstützen.

Bei DVB-T, Digital Video Broadcasting - Terrestrial, handelt es sich um eine kostenlose Variante von DVB-H (DVB-H bietet aber mehr multimediale Features als DVB-T), deren anfänglicher Nachteil, nämlich der höhere Strombedarf, mittlerweile Aufgrund modernen stromsparenden Endgeräten nicht mehr als Nachteil gesehen wird.
Vodafone z.B. hat so einiges in Sachen DVB-T in seinem Angebot.
EDGE
EDGE steht für Enhanced Data Rates for GSM Evolution und ist, wie auch GPRS, eine Weiterentwicklung des GSM-Standards. Es beschleunigt die Übertragung von Daten von GPRS in GSM-Netzen. Die EDGE-Technologie erweitert den Daten-Upload auf bis zu 110 Kbit/s und den Daten-Download auf bis zu 220 Kbit/s. Obwohl langsamer als UMTS, mit Downstreams von bis zu 384 Kbit/s, hat EDGE den Vorteil stromsparender zu sein, was sich sicherlich auszahlen kann, wenn man unterwegs nicht die Möglichkeit hat, den Akku aufzuladen.

Seit Frühjahr 2006 ist EDGE auch in Deutschland im Einsatz. Den Anfang machte die Telekom, die EDGE mittlerweile flächendeckend anbieten. Auch O2 und Vodafone bauen Ihre Netze mit EDGE aus. Vodafone will es vor allem in ländlichen Gebieten als UMTS-Ersatzdienst anbieten.
Express Card
Unter den Codenamen "Newcard" wurde von der PCMCIA, der internationalen Vereinigung zum Festlegen von Normen für Speicherkarten, die Express Card entwickelt.

2 Modelle sind auf den Markt, die Express Card/34 mit den Ausmassen 34 mm x 5 mm x 75 mm und die Express Card/54 mit den Ausmassen 54 mm x 5 mm x 75 mm. Eine Express Card/34 ist somit ungefähr nur halb so gross, wie eine PCMCIA Karte (PCCard32).

Eine Express Card kann an einer USB 2.0- als auch als einer PCI Express-Schnittstelle eingesetzt werden. Sie erreicht eine maximale Datenrate von ca. 500 Mbit/s (250 Mbit/s Duplex) und ist damit fast 4-mal schneller als eine PCMCIA Karte (PCCard32).
Eine Express Card wird in den Express Slot am Notebook eingeschoben. Mit einem Adapter kann man sie aber auch am PCMCIA Slot nutzen.
Femtozellen / Femtocell
Unter Femtozellen versteht man eine Minifunkzelle, oder eben eine Sendestation, in Form und Grösse ähnlich einem wLAN Access Point, die es erlaubt in Gebäuden ein Kleinst-UMTS-HSPA-Netz einzurichten um die Qualität von Datenübertragungen und Sprachverbindungen zu erhöhen.
Flatrate
Der Begriff Flatrate bezeichnet einen Tarif, der weder eine Volumen- noch eine Zeit-Begrenzung hat. Es spielt also keine Rolle, wie viele Daten sie runterladen oder versenden, und auch nicht, wie lange Sie surfen. Sozusagen ein Pauschal-Tarif und für Viel-Surfer ein absolutes Muss.
Mittlerweile haben fast alle Anbieter bei ihren Flatrates folgende Regel eingeführt: Versurft man vor Ablauf eines Monats 10 GB, wird das Tempo der Flatrate gedrosselt und zwar auf ISDN-Speed. Im nächsten Monat geht es dann wieder schneller weiter. Da aber Volumen und Zeit nach wie vor nicht limitier sind, verdienen auch sie die Bezeichnung Flatrate.
Gobi
Chip des amerikanischen Halbleiterherstellers Qualcomm, der den Zugriff auf alle weltweiten Mobilfunkstandards erlaubt. HP will seine Business Notebooks damit ausstatten und der Mobilfunkanbieter Vodafone hat auch schon sein Interesse an Gobi verkündet.
GPRS
GPRS steht für "General Packet Radio Service" und ist seit dem Jahr 2000 verfügbar.

GPRS ist schnell genug (bis zu 171 KBit/s) um bei einer drahtlosen Übertragung, mit voller Farbdarstellung durch das Internet zu surfen.
Ähnlich wie das TCP/IP-Protokoll basiert GPRS auf die Vermittlung einzelner Datenpakete und verschickt die Daten nicht in eine steten Datenstrom.

Alle auf dieser Seite vorgestellten UMTS PCMCIA Notebook Karten sind mit GPRS-Funktion ausgestattet. In der Regel mit Downstreams von 64 Kbit/s.
HSDPA
Unter HSDPA "High Speed Downlink Packet Access" versteht man einen Protokollzusatz der den UMTS-Datentransfer beschleunigt. Allerdings nur in Downloadrichtung. Die Netzkapazität wird durch HSDPA erweitert und kann mehr Mobilfunkteilnehmer pro Zelle versorgen. Statt 384 Kbit/s sind Geschwindigkeiten bis 50 Mbit/s theoretisch möglich. Das schnellste HSDPA haben zurzeit Vodafone und die Telekom mit jeweils 7,2 Mbit/s.

Im Gegensatz zu HSCSD, erreicht HSDPA höhere Datenmengen nicht durch Kanalbündelung, sondern durch die Verwendung besserer Technologien. Die bisherige Hardware muss nicht ersetzt werden, lediglich ein Software-Update ist vonnöten.
HSUPA
Unter HSUPA "High Speed Upload Package Access" versteht man einen Protokollzusatz der den UMTS-Datentransfer im Upload beschleunigt, also beim versenden von Daten. (Mit HSDPA hingegen, erreicht man schneller Downloads, bei der UMTS-Verbindung).

UMTS in Kombination mit HSDPA erreicht Upload-Geschwindigkeiten bis zu 384 Kbit/s, UMTS mit HSUPA dagegen erreicht Geschwindigkeiten im Upload von bis zu 5,7 Mbit/s. Das schnelleste HSUPA haben zurzeit Vodafone und die Telekom mit jeweils 1,45 Mbit/s.
LTE - Long Term Evolution
Der Nachfolger des Mobilfunkstandards der 3 Generation UMTS heißt LTE oder Long Term Evolution und ist somit der Mobilfunkstandard der 4 Generation (manchmal auch als Beyond 3G bezeichnet). Es werden Geschwindigkeiten von 100 bis 200 Mbit/s möglich sein. In einem Versuch, konnte die Firma Ericsson Downloadgeschwindigkeiten von 90 Mbit/s erreichen.
Netbook
Ein Netbook ist im Gegensatz zu einem Notebook kleiner, leichter, günstiger aber was die Performance angeht weit weniger leistungsstark. Ein eignet sich nicht für Spiele, Bild- und Video-Bearbeitung und sonstige rechenintensive Anwendungen, ist dafür aber auch nicht gedacht, sondern zum surfen, mailen, Texte schreiben und Musik hören. Netbooks besitzen in der Regel keine internen CD- oder DVD-Laufwerke und die kleinere Tastatur ist gewöhnungsbedürftig. Die Akku-Leistung der Netbooks neueren Datums liegt um die 4 Stunden. Notebooks müssen meistens schon nach 2 bis 3 Stunden aufgeladen werden.
Sub-Notebooks sind übrigens vollwertige Notebooks in Netbook-Format. Gegenüber den Netbooks, und auch Notebooks, aber wesentlich teurer.
PCMCIA
PCMCIA steht für "Personal Computer Memory Card International Association" der internationalen Vereinigung zum Festlegen von Normen für Speicherkarten. Es gibt die drei Standards TYP I, TYP II und TYP III für Erweiterungen im Scheckkartenformat, sie unterstützen Plug&Play und arbeiten stromsparend.

PCMCIA-Karten werden oft auch als PC-Karten bezeichnet, was nicht richtig ist. Die PC-Karte ist eine Weiterentwicklung der PCMCIA-Karte und hat einen eigenen Schacht, den Cardbus (PCMCIA-Standard 2.01). In einen Cardbus-Schacht passen zwar PCMCIA-Karten, PC-Karten aber nicht in einen PCMCIA-Steckplatz. PCMCIA Karten können die verschiedensten Funktionen erfüllen, wie z.B. den Internetzugang per Notebook von unterwegs, mit einer UMTS PCMCIA Karte.
SIM-Only
Mit SIM-Only bestellt man lediglich den Datenvertrag und die SIM-Karte. Also ohne Hardware, sprich UMTS Notebook Karte, UMTS USB Stick etc. SIM steht für Subscriber Identity Module. Anhand der IMSI auf der SIM-Karte wird der Nutzer identifiziert.
Tethering
Tethering, auf Deutsch "anbinden", ist das Verbinden von Notebooks oder Desktop-Rechnern mit dem Internet, wobei Handy, PDA oder Smartphone als Modem benutzt werden.
UMTS
UMTS ist die Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications System". Mit UMTS, bis zu 2000 Kb/s, ist man ständig mit dem Netz verbunden, also immer online. Abgerechnet wird nicht die Zeit, sondern die übertragene Datenmenge. Man kann z.B. mit seinem Notebook mit UMTS PCMCIA Karte e-Mails jederzeit empfangen, ohne sich erst einwählen zu müssen.

Man unterscheidet, je nach Nutzungsvariante, drei Übertragungsgeschwindigkeiten, die abhängig sind von der räumlichen Lage des Senders bzw. Empfängers:

144 KBit/s Geschwindigkeit zu bewegten Fahrzeugen. Globalzelle, zum Beispiel auf dem Land beziehungsweise in weniger frequentierten Umgebungen Laut IMT-2000-Spezifikationen, soll ab 2005, in schwach besiedelten Gebieten ein Satellitenfunk-Kontakt möglich sein.
384 KBit/s in der so genannten Mikro- und Makro-Zelle wo der Empfang durch Reflexionen und geringen Ausbau beeinträchtig wird. Das ist Z.B. die durchschnittliche Geschwindigkeit, die nötig ist um eine qulitativ hochwertige Video-Konferenz durchzuführen. Also in etwa 6 x 64 KBit/s ISDN.
2 MBit/s in der sogenannten Pico-Zelle, z.B. im Haus oder in stark frequentierten Umgebungen, öffentliche Plätzen.
wLAN
wLAN steht für "wireless Local Area Network", oftmals auch WiFi genannt, nicht zu verwechseln mit WiMax. Damit Produkte verschiedener Hersteller kompatibel zu einander sind, gibt es den Standard IEEE 802.11b.
Über einen Access Point, meistens HotSpot genannt, verbindet man sich mit seinem Notebook, mit wLAN-Netzwerkkarte oder mit einer wLAN-fähigen UMTS PCMCIA Notebook Karte, mit den Internet.

Viele öffentliche (weltweit) Orte wie Flughäfen, Bahnhöfe, Messegelände, Restaurants etc. sind mit HotSpots ausgerüstet, die man gegen eine Gebühr benutzten kann. Auch zu Hause kann man sich mit der notwendigen Hardware, z.B. wLAN-Router, einen Access Point einrichten.
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